Wasseranalyse


Sind Schadstoffe im Wasser?


Viele werde sich jetzt fragen: Wieso? Die Wasserqualität wird doch überprüft. Richtig! Das Wasser der öffentlichen Versorger wird ständikontrolliert und mus die Vorgaben der trinkwasserverordnung (TVO) erfüllen. Aber auf dem Weg vom Wasserwerk bis zu Ihrem Wasserhahn muss das Wasser durch das öffentliche Netz und die häuslichen Wasserrohre, wobei es zahlreiche Kontaminationen aufnehmen kann. Das öffentliche Netz besteht aus unterschiedlichsten Rohrmaterialien wie Kunststoff, Eisen, Beton oder Keramik. Auch Asbestbeton zum Schutz vor Korrosion geteerte Rohre wurden verbaut. Letztere setzen PAK (polycyclische aromatische Kohlenwasserstoffe) frei.Sowohl Asbest wie auch PAK gelten als krebserregend. Auch im privaten Haushalt kommen unterschiedlichste Rohrleitungen zur Anwendung. Bleirohre (Schädigung des Nervensystems) in Altbauten und speziell neu verlegte Kupferleitungen (Leberschäden) können das Wasser mit diesen Schwermetallen belasten. Gerade das länger in den Rohren und Hähnen (Nickel-Allergien) stehende Stagnationswasser weist Belastungen jenseits der Grenzwerte auf (s. Grafik). Schlecht gewartete Filter oder alte Hausleitungssysteme mit Totsträngen können zu einer Verkeimung des Wassers führen.

Die Grenzwerte der TVO für Nitrit, Nitrat (Blausucht) und Sulfat (Durchfall) orientieren sich an der Verträglichkeit beim Erwachsenen. Für Säuglinge und Kleinkinder erscheinen diese Werte eher zu hoch angesetzt. Geogen bedingt kann das Wasser in einigen Regionen auch mit Uran (Nierenkrebs) belastet sein. Für dieses Schwermetall weist diese TVO bislang (Stand Dez 2009) nicht einmal einen Grenzwert aus!

 

 

 


 

 

Die Abbildung zeigt die Kupferbelastung in einer Wohnung in Abhängigkeit von der Menge Stagnationswasser, das abgelassen wurde.
Bis zu einer Ablassmenge von ca. 3 Litern werden die Grenzwerte der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und der Trinkwasserverordnung (TVO) überschritten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Sie können den Schwerpunkt Ihrer Wasseranalyse auf folgende Belastungsquellen ausrichten:

 

 

Beispielhafte Darstellung, wie chemische Parameter ausgewertet werden.

Sie erhalten stets eine graphische sowie textliche Darlegung Ihrer Ergebnisse, die an den Grenzwerten der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und Trinkwasserverordnung (TVO) orientiert sind. Außerdem erhalten Sie einen Erläuterungstext, der zusätzlich und nützlich informiert.

 

 

Der Messwert für Nickel liegt innerhalb der WHO-Empfelung und erfüllt die Vorgaben der TVO. Wenn zuviel Nickel in Ihrer Wasserprobe gefunden wird, stammt es mit großer Wahrscheinlichkeit aus dem Wasserhahn. Wasserhähne werden oftmals mehrfach galvanisiert, d.h. mit dünnen Schichten verschiedener Metalle überzogen. Damit Sie diese Metalle nicht aufnehmen, lassen Sie einfach etwas Wasser ablaufen, bevor Sie es abfüllen. Nickel ist insofern bedenklich, da es ein gewisses allergenes Potenzial besitzt.

 

Beispiel eines Ergebnisses zu einer Wasserhärte-Messung

 

 

Calcium und Magnesium sind die Härtebildner des Wassers. Je härter das Wasser, desto größer ist die Verkalkungsgefahr für Waschmaschinen, Geschirrspüler und andere technische Geräte, in denen Wasser erhitzt wird. Beim Erwärmen des Wassers fällt das Calcium als Kalk aus und bildet Ablagerungen.

Beispielhafte Darstellung, wie das Ergebnis einer mikrobiologischen Wasseranalyse aussieht.

 

Sie erhalten stets eine graphische sowie textliche Darlegung Ihrer Ergebnisse, die an den grenzwerten der Trinkwasserverordnung (TVO) orientiert ist. Außerdem erhalten Sie einen Erläuertungstext, der zusätzlich und nützlich informiert.

 

Gemäß den Vorschriften der Trinkwasserverordnung (TVO) muss Trinkwasser frei von Krankheitserregern sein. Verunreinigungen von Brunnenwasser oder Badewässern mit Fäkalien, z.B. aus der Landwirtschaft, können eine gesundheitliche Gefahrenquelle darstellen. Als Hygienebeurteilungskriterium legt die TVO fest, dass in einem Milliliter Trinkwasser die Keimzahl nicht über 100 (Kleinanlage 1000 bei 20°C Bebrütungstemperatur) liegen darf und dass in 100ml keine (Darmbakterien) Escherichia coli und coliforme Keime enthalten sein dürfen.
 

Testergebnis:

Keime/ml: 87
Escherichia coli: negativ (keine)
koliforme Keime: negativ (keine)
Beurteilung: Das Wasser ist hygienisch einwandfrei und entspricht bezüglich der untersuchten Keime der TVO.

 

So einfach geht's!

Haben Sie Fragen zur Probenahme oder zu Ihren Ergebnissen? Dann schauen Sie im Internet unter: www.apotheken-labor.de

Weitere Informationen erhalten Sie auch unter:

www.agad.de
www.aup-online.de

 

 

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